Soziale Medien sind in vielen Unternehmen ein großes Thema. Dass Facebook, Twitter und Co. die Kommunikation, aber auch die Organisationsstruktur dauerhaft beeinflussen, spüren viele Unternehmen und Organisationen – und stürzen sich reichlich unstrukturiert in das Abenteuer Social Media. „In den meisten Organisationen fehlen das Wissen und strukturellen Voraussetzungen. Strategische Überlegungen scheinen meist noch in einem frühen Entwicklungsstadium zu sein. Daher nutzen auch nur wenige Organisationen Social-Media-Instrumente, Netzwerke und Anwendungen umfassend“, sagt Stephan Fink…
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Der SMC Braunschweig – Wolfsburg, hat nun die offizielle Bestätigung und ist damit offizielle Vertretung in der Region Braunschweig – Wolfsburg. Der Prozeß hat etwas gedauert, wegen personeller Veränderungen bei der US-Mutter ;-). Denke noch in dieser Woche werden wir auf der Weltkarte des „Social Media Club“ zu sehen sein. Ich hoffe das sorgt für noch mehr Schwung in unseren Reihen.

Nächstes Treffen des Social Media Club BS Wob

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Aug 132010

Die touristischen Branchenverbände DRV und VIR schaffen einen Verhaltenskodex für kundenfreundliches Online-Marketing: Mit einem Code of Conduct haben der Deutsche ReiseVerband e.V. (DRV) und der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) gemeinsame Vorgaben entwickelt, die den Verbrauchern mehr Sicherheit bei Reisebuchungen im Internet bieten und in der Touristik-Branche neue Standards bei den Marketing-Aktivitäten im Online-Sektor setzen…

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Liebe Braunschweiger,

seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Social Media. Aber was ist das überhaupt? Wer den Begriff googelt, wird schnell bei Wikipedia landen. Dort ist dann die Rede von “sozialen Netzwerken” und “Netzgemeinschaften”, die dem “Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen” dienen. An anderer Stelle ist von “User generated Content” die Rede – eine Erklärung, die besonders schwierig für uns ist, wenn wir nicht ausreichend Englisch-Kenntnisse besitzen.

Was sicher ist: Social Media hat etwas mit dem Internet zu tun. Dort gibt es viele verschiedene Plattformen, die es dem Nutzer ermöglichen, eigene Beiträge zu veröffentlichen. Dazu gehört das viel gescholtene Facebook genauso wie Twitter, die Business-Plattform Xing, StudiVZ, SchülerVZ, StayFriends oder Youtube wie viele weitere, so auch Blogs, auf denen andere Nutzer Kommentare hinterlassen können.

Das Revolutionäre an Social Media ist, dass zum ersten Mal der Otto-Normalverbraucher seine Meinung ohne große Hürden Kund tun kann. Er benötigt dazu zwar einen Internet-Zugang, doch dieser ist mittlerweile für die meisten Menschen ohne Schwierigkeiten zu erreichen. Sei es über den Personal Computer oder über das Handy, im Internet-Café oder in der Öffentlichen Bibliothek – wer will kann in der westlichen Welt von nahezu jedem Standort ins Internet. Und der Nutzer kann nicht nur lesen und betrachten, er kann dort auch agieren oder reagieren. Wer mag, eröffnet ein Profil und kann ab sofort seinen eigenen Inhalt produzieren. Ein Blog bei WordPress, ein Profil bei Xing oder Twitter, Facebook oder Stayfriends ist im Handumdrehen erstellt und kostet nicht einmal Geld.

Das was Jedermann tun kann, haben in der Zwischenzeit auch viele Unternehmen für sich entdeckt. Dazu gehören natürlich Medien-Unternehmen wie Verlage aber auch Großunternehmen wie Coca Cola, Volkswagen, Daimler Benz, Apple oder Microsoft. Diese Unternehmen nutzen Social Media als Marekting-Instrument. Sie haben Fanseiten bei Facebook oder verbreiten ihre News bei Twitter – und machen so auf sich aufmerksam. Die Fanseiten und Verfolger-Listen sind wertvolles Material für die Unternehmen, denn zum ersten Mal haben auch Großunternehmen direkten Kontakt zum Endkunden. Sie erfahren dessen Meinung und können mit ihm in den Dialog treten.

Doch nicht nur große Unternehmen nutzen diese Plattformen und somit Social Media. Selbst Kleinstunternehmer können mit der richtigen Strategie für sich einen neuen Markt erobern. Ein Restaurant, welches täglich das Angebot für den Mittagstisch twittert, der Frisör, der Kunden einen Rabatt gewährt, die mit einem bestimmten Schlagwort in den Salon kommen, der nur über Facebook zu erfahren ist, sind kleine Beispiele.

Worüber sich manch einer allerdings nicht im Klaren ist: Social Media verlangt nach Transparenz und Offenheit. Ein Unternehmen, was seinen Kunden etwas vormacht, wird schnell entlarvt. Und wer entlarvt ist, bekommt dieses im World Wide Web ganz schnell zu spüren. Wenn sich schon die Presse – insbesondere die Regenbogenpresse – nicht mehr wirklich kontrollieren und mit Gegendarstellungen traktieren lässt, wie will ein Unternehmen gegen Hunderte oder Tausende unter den Verbrauchern vorgehen? Und selbst wenn ein Gericht eine Veröffentlichung untersagt, im Internet finden sich immer noch Spuren davon.

Muss Social Media Ihnen also Angst machen? Die Antwort ist Jein. Wenn Sie Geheimnisse haben, keine Transparenz wollen, Ihnen der direkte Kontakt mit dem Kunden zu viel ist, lassen Sie die Finger weg von Facebook und Co.! Überlegen Sie sich nicht, ob Sie twittern oder jemanden für sich twittern lassen! Wenn Sie keine negativen Meinungen hören wollen, lassen Sie ebenfalls Social Media beiseite. Es bringt Ihnen in diesem Falle nichts als Ärger. Wenn Sie hingegen offen umgehen wollen, jeder einzelne Kunde Ihnen wichtig ist, Sie neue Märkte erschließen wollen, dann kann Social Media mit einem fundierten Konzept die Lösung sein – auch für den Malermeister im Industriegebiet, den Friseur auf dem Dorf, dem Kiosk um die Ecke.

Sie glauben mir nicht? Dann lade ich Sie heute schon einmal herzlich zum “Social Media Herbst” in Braunschweig ein. Der Social Media Club Braunschweig/Wolfsburg will im Herbst vor allem kleine und mittelständische Unternehmen informieren. Wir werden Beispiele zeigen, die für Kleinbetriebe funktionieren und stehen Ihnen Rede und Antwort!

Sollten Sie nicht so lange warten können, wenden Sie sich gerne vorab an mich.

Herzlichst Ihre Katharina Rosch

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