Das braunschweiger Haus der Wissenschaft lädt Sie herzlich zu seiner Diskussions-Veranstaltung „Privatsphäre im Social Web“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tatsachen? Forschung unter der Lupe“ am Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 19.30 Uhr im Haus der Wissenschaft Braunschweig ein.

Tatsachen? – Forschung unter der Lupe“ präsentiert spannende und aktuelle Wissenschaftsthemen. Führende Experten diskutieren mit dem Publikum über kontroverse Themen wie Gentechnik, Stammzellenforschung, Datenschutz oder die Mobilität der Zukunft. Wechselnde Formate lassen viel Interaktion mit den Referenten zu und geben dem Publikum eine starke Stimme. Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig organisiert.

Weitere Informationen finden Sie auch auf hausderwissenschaft.org

Wer sich im Social Web bewegt, sollte die Netiquette beachten. Das gilt für Unternehmen gleichermaßen wie privat – gleich ob in Social Networks, in Blogs, bei Twitter oder anderen Web 2.0-Portalen.

Das Social Web fordert gerade aufgrund seiner Anonymität einen besonders rücksichtsvollen und respektvollen Umgang miteinander. Nachfolgend hierzu 10 Regeln, die beruflich und privat im Web 2.0 beachtet werden sollten.

1. Seien Sie höflich und respektvoll

Im virtuellen Raum sollte man seinem Gegenüber genauso höflich und respektvoll begegnen wie einem realen Menschen, der einem gegenübersitzt. D. h., dass Sie die Meinung des anderen respektieren und niemanden wegen seiner anders lautenden Meinung diffamieren. Übrigens: Besserwisser und Rechthaber sind auch im Netz nicht wohl gelitten.

2. Halten Sie sich an die jeweils geltenden „Spielregeln“

Auch in Communitys herrschen klare Regeln. Wer diese nicht respektiert, wird abgestraft und ggf. sogar ausgeschlossen.

3. Fühlen Sie sich ein

Gehen Sie auf einer Party auch zu einer sich lebhaft unterhaltenden Gruppe und fangen direkt an zu reden? Natürlich nicht! Auch im Netz sollten Sie nicht direkt loslegen, sondern erst einmal zuhören. So bekommen Sie ein Gefühl für den Umgangston, der dort herrscht, und das Wording. Wenn Sie das haben, können Sie auch selbst einen Beitrag schreiben.

4. Werden Sie kein Troll

Als Trolle werden im Social Web Querulanten und Quasselstrippen bezeichnet. Erfahrene User lassen diese unliebsamen Störenfriede links liegen, manche Communitys strafen solches Verhalten ab, indem sie Trolle aussperren.

5. Keine Einbahnstraßenkommunikation

Das Web 2.0 dient dem Austausch und ist keine Einbahnstraße für Monologe. Verzichten Sie daher darauf, nur eigene Stellungnahmen zu verfassen. Treten Sie lieber mit den anderen Usern in einen Dialog. Gehen Sie auf Kommentare ein oder greifen Sie Anregungen auf.

6. Schaffen Sie Mehrwert für die Leser

Postings, die keinen sinnvollen Beitrag zur Diskussion leisten, kann man sich sparen. Schreiben Sie nur etwas, wenn Sie sicher sind, dass der Beitrag für andere Leser einen Mehrwert bedeutet. Wer postet, ohne wirklich etwas mitzuteilen, wird schnell nicht mehr ernst genommen.

7. Kein digitales Mobbing

Mobbing ist in der virtuellen Welt genauso verpönt wie in der realen. Diffamieren Sie daher niemanden und intrigieren Sie nicht. Wenn es etwas zu klären gibt, sprechen Sie es offen mit der betreffenden Person an.

8. Stehen Sie zu Ihrer Meinung

Seien Sie auch im Web 2.0 ehrlich. Haben Sie einen Fehler gemacht, geben Sie ihn zu und entschuldigen Sie sich. Eine Aussage, die Sie revidieren möchten, sollten Sie nicht löschen, sondern ergänzen und kommentieren.

9. Legen Sie Quellen offen

Ein Kennzeichen von Social Media ist die Vernetzung, z. B. auch durch Verlinkung. Daher sollten Sie Quellen für Ihre Aussagen immer nennen und auf diese verlinken.

10. Seien Sie geizig mit persönlichen Informationen

Schreiben Sie im Social Web nichts, was nicht morgen auch in der Zeitung stehen dürfte. Denn im Netz verbreiten sich Informationen schnell, grenzenlos und dauerhaft.

www.perspektive-mittelstand.de

Netiquette: 10 Regeln für Postings im Web 2.0

Wer sich im Social Web bewegt, sollte die Netiquette beachten. Das gilt für Unternehmen gleichermaßen wie privat – gleich ob in Social Networks, in Blogs, bei Twitter oder anderen Web 2.0-Portalen.

Das Social Web fordert gerade aufgrund seiner Anonymität einen besonders rücksichtsvollen und respektvollen Umgang miteinander. Nachfolgend hierzu 10 Regeln, die beruflich und privat im Web 2.0 beachtet werden sollten.

1. Seien Sie höflich und respektvoll

Im virtuellen Raum sollte man seinem Gegenüber genauso höflich und respektvoll begegnen wie einem realen Menschen, der einem gegenübersitzt. D. h., dass Sie die Meinung des anderen respektieren und niemanden wegen seiner anders lautenden Meinung diffamieren. Übrigens: Besserwisser und Rechthaber sind auch im Netz nicht wohl gelitten.

2. Halten Sie sich an die jeweils geltenden „Spielregeln“

Auch in Communitys herrschen klare Regeln. Wer diese nicht respektiert, wird abgestraft und ggf. sogar ausgeschlossen.

3. Fühlen Sie sich ein

Gehen Sie auf einer Party auch zu einer sich lebhaft unterhaltenden Gruppe und fangen direkt an zu reden? Natürlich nicht! Auch im Netz sollten Sie nicht direkt loslegen, sondern erst einmal zuhören. So bekommen Sie ein Gefühl für den Umgangston, der dort herrscht, und das Wording. Wenn Sie das haben, können Sie auch selbst einen Beitrag schreiben.

4. Werden Sie kein Troll

Als Trolle werden im Social Web Querulanten und Quasselstrippen bezeichnet. Erfahrene User lassen diese unliebsamen Störenfriede links liegen, manche Communitys strafen solches Verhalten ab, indem sie Trolle aussperren.

5. Keine Einbahnstraßenkommunikation

Das Web 2.0 dient dem Austausch und ist keine Einbahnstraße für Monologe. Verzichten Sie daher darauf, nur eigene Stellungnahmen zu verfassen. Treten Sie lieber mit den anderen Usern in einen Dialog. Gehen Sie auf Kommentare ein oder greifen Sie Anregungen auf.

6. Schaffen Sie Mehrwert für die Leser

Postings, die keinen sinnvollen Beitrag zur Diskussion leisten, kann man sich sparen. Schreiben Sie nur etwas, wenn Sie sicher sind, dass der Beitrag für andere Leser einen Mehrwert bedeutet. Wer postet, ohne wirklich etwas mitzuteilen, wird schnell nicht mehr ernst genommen.

7. Kein digitales Mobbing

Mobbing ist in der virtuellen Welt genauso verpönt wie in der realen. Diffamieren Sie daher niemanden und intrigieren Sie nicht. Wenn es etwas zu klären gibt, sprechen Sie es offen mit der betreffenden Person an.

8. Stehen Sie zu Ihrer Meinung

Seien Sie auch im Web 2.0 ehrlich. Haben Sie einen Fehler gemacht, geben Sie ihn zu und entschuldigen Sie sich. Eine Aussage, die Sie revidieren möchten, sollten Sie nicht löschen, sondern ergänzen und kommentieren.

9. Legen Sie Quellen offen

Ein Kennzeichen von Social Media ist die Vernetzung, z. B. auch durch Verlinkung. Daher sollten Sie Quellen für Ihre Aussagen immer nennen und auf diese verlinken.

10. Seien Sie geizig mit persönlichen Informationen

Schreiben Sie im Social Web nichts, was nicht morgen auch in der Zeitung stehen dürfte. Denn im Netz verbreiten sich Informationen schnell, grenzenlos und dauerhaft.

http://www.perspektive-mittelstand.de/Netiquette-10-Regeln-fuer-Postings-im-Web-20/management-wissen/3976.html

Ein interessanter Beitrag von Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian. Er erklärt, warum Medien twittern sollten und nennt 15 Bereiche, in denen Twitter effektiv ist.

1) Es ist eine hervorragende Form der Distribution
Twitter ist ein hoch effektiver Weg zur Verbreitung von Ideen und Inhalten – und vor allem ist es schnell. „Die Lebenserwartung von exklusiven Informationen ist mittlerweile in Minuten messbar, wenn nicht in Sekunden.“ Von den 140 Zeichen sollte sich niemand abschrecken lassen. „Viele der besten Tweets sind Links“.

2) Es ist der Platz, wo die Dinge zuerst passieren
Nicht alles, Medien bringen viele News. Aber viele Neuigkeiten erscheinen zuerst auf Twitter. Es gibt dort Millionen Menschen, die selbst die kleinsten Dinge aufgreifen. Die Chancen sind hoch ein Gerücht zu finden, das später zur Nachricht wird.

3) Als Suchmaschine fordert Twitter Google heraus
Viele Leute verstehen noch immer nicht, dass Twitter in vielerlei Hinsicht eine bessere Suchmaschine als Google ist. Es geht einen Schritt weiter als der Suchmaschinen-Gigant, denn es nutzt die Intelligenz der User um Inhalte zu finden, die neu, relevant oder unterhaltsam sind.

4) Es ist ein herausragender Aggregator
Twitter bringt meist die besten Suchergebnisse zu nahezu jeder Frage. Man kann es zu seinem eigenen personalisierten News-Feed machen. Es geht nicht einfach nur um’s Suchen. Man kann sich zurücklehnen und beobachten wie andere Menschen hinausgehen und für einen suchen und mit wertvollen Informationen zurückkommen.

5) Es ein großartiges Reporting-Tool
Viele der besten Reporter nutzen Twitter als Hilfe um Informationen zu sammeln. Es kommt die bekannte ‚wisdom of crowds‘ zum Tragen, die beste Ergebnisse liefert. Oder man braucht rasch eine Antwort und stellt die Frage auf Twitter. Mit Twitter lassen sich auch Zeugen für bestimmte Ereignisse finden, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Anders wäre sie oft kaum zu finden.

6) Es ist eine fantastische Form des Marketing
Wer einen Artikel oder Blogeintrag geschrieben hat, kann es via Twitter alle wissen lassen. „Schlagen Sie Alarm bei ihren Followern. […] Wenn sie es wirklich mögen, dann wird es – wie wir sagen – viral. Ich habe nur 18.500 Follower. Aber wenn ich von unserem Kolumnisten Charlie Brooker geretweeted werde, erreiche ich auf einen Schlag 200.000.

7) Es ist eine Serie von allgemeinen Kommunikationen
Was man geschrieben hat wird nicht nur verbreitet, sondern die Leser können auch antworten. Es gibt nichts Schlimmeres als keine Reaktionen zu erhalten. „Mit Twitter bekommen Sie sofort ein Feedback“.

8) Es hat eine höhere Diversität
Traditionelle Medien geben nur einem eine Stimme. Twitter gibt jedem ein.

9) Es ändert die Art des Schreibens
Eine gute Konversation besteht aus Zuhören genauso wie Sprechen. In Twitter wird man genau beides machen. Und dann ist in Twitter offenbar mehr Kürze. Tweets sind kurz, persönlich, humorreich und vermischen stärker Tatsachen und Meinungen. „Journalisten lernen schnell. Sie beginnen anders zu Schreiben.“

10) Man begegnet einander auf Augenhöhe
Auch wer völlig unbekannt ist, kann ein großes Publikum ansprechen. „Ein bekannter Name kann anfangs User anlocken. Aber wer nichts zu sagen, hat spricht bald in einen leeren Raum.“

11) Es hat andere Nachrichtenwerte
Twitterer haben häufig eine völlig unterschiedliche Einschätzung was eine News ist und was nicht. Entscheidungen die Journalisten treffen, unterscheiden sich von denen der Twitter-Nutzer. Was zehntausende User spannend finden, muss nicht dasselbe sein, was ein Redakteur für relevant befindet. „Wir können das natürlich ignorieren. Aber sollten wir?“

12) Die Aufmerksamkeitsspanne ist lang
Das Gegenteil wird häufig behauptet. Twitter sei kurzlebig, spontan und stark eingedampft. Wer das aber über Suchbegriffe genauer verfolgt, wird feststellen, dass die TwitterCommunity Themen oft noch lange weiter verfolgt, nachdem „die Karawane von professionellen Journalisten bereits weitergezogen ist.“

13) Es fördet Communities
Es bilden sich Interessengemeinden für gewisse Ideen, Ereignisse, Kulturen oder Regionen. Manche sind kurzlebig andere bestehen für lange Zeit.

14) Die Bedeutung von Autorität ändert sich
Bei Twitter entsteht eine „peet to peer“-Autorität. Auf eine Expertenmeinung wird nicht mehr gewartet, man holt sie sich von einem anderen Nutzer. Obwohl die Meinung von Medien noch respektiert wird, wartet niemand darauf.

15) Twitter ist ein Agent des Wandels
Je mehr Twitter in der Lage ist, Leute rund um Themen zu scharen und Anliegen zu formulieren, destp deutlicher wird es Einfluss auf Autoritäten bekommen. Unternehmen lernen bereits die Macht der Gemeinschaftsmedien zu respektieren, ja sogar zu fürchten. Auch für die Politik wird Social Media immer mehr zur Herausforderung.

ein interessanter Artikel auf hotel-newsroom.de: Waren es im Mai noch 5% der erwachsenen Internet-User, so nutzen laut aktueller Umfrage 4% der erwachsenen Internet-User derartige Dienste. Auch die mobile Nutzung war Teil der Umfrage:

* 7% der Erwachsenen, die mit mobilen Endgeräten im Internet surfen, nutzen demnach Location Based Services.
* 8% der Erwachsenen im Alter von 18-29 nutzen Location Based Services – wesentlich mehr als in jeder anderen Altersgruppe.
* 6% der Männer nutzen Location Based Service, bei den Frauen sind es hingegen nur 3%.

Facebook hier, Facebook da. Jeder führt Facebook im Munde. Jede Marke muss jetzt unbedingt eine Facebook-Seite haben. Und dann ist sie da. Und sie wundern sich, warum da nicht plötzlich 10.000 Fans sind. Ging doch bei der Deutschen Bahn auch Ruckzuck. Auf dieses Beispiel will ich hier aber nicht eingehen. Das Wachstum ist leicht zu erklären. Und der Erfolg hat einen nicht so angenehmen Beigeschmack. Aber der stört die Deutsche Bahn womöglich überhaupt nicht.

Quelle: socialnetworkstrategien.de

Vielleicht ein Thema, welches wir auch einmal diskutieren sollten!

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